Ich werde mich konsequent für die Realisierung einer Autobahnanbindung in Stelle einsetzten!

Ich habe mich in der letzten Woche intensiv mit der Machbarkeitsstudie zur AS Maschen auseinandergesetzt. Ich habe aufgrund der Studie folgende Schlüsse für mich gezogen:

1. Die ad-hoc Maßnahme unterstütze ich. Eine Umsetzung der Anforderungsschaltung für Fußgänger und die damit verbunden Senkung der Umlaufzeit der Signalanlagen von 120 aus 90 sec. halte ich für sinnvoll.

2. Die zweistreifige Ausweitung der Rampe der AS Maschen auf einer Länge von 90 m befürworte ich ebenfalls. Mit diesen beiden Maßnahmen wird n die aktuelle Verkehrssituation im Kreuzungsbereich verbessert. Damit reduzieren sich Wartezeiten und die Verkehrs- und Lärmbelastung. Diese Maßnahmen können aus meiner Sicht auch unabhängig von Punkt 3 realisiert werden.

3. Prognostiziert wird in der Machbarkeitsstudie eine weitere Zunahme des Verkehrs.  Die Auswirkungen des geplanten Aldi Zentrallagers und des Ausbaus des REWE-Lagers in Stelle sind nach meinem Verständnis noch nicht in dem Gutachten berücksichtigt. Klar ist, dass die AS Maschen diesen Verkehr nicht mehr aufnehmen kann.

Das Gutachten sieht deshalb eine zweite Autobahnzufahrt im Bereich des Fachenfelder Wegs vor. Was mir überhaupt nicht klar geworden ist, ist die Frage, warum eine Autobahnzufahrt in Stelle nicht realisiert werden kann. Im Gutachten wird diese Frage faktisch mit einem Satz versucht zu beantworten. Dort heißt es: Auf der Basis der Ergebnisse  der Verkehrsumlegungsberechnung wird deutlich, dass eine Anbindung an die A 39, die im Gemeindegebiet von Stelle und somit östlich der Schienenstrecke liegt, für eine Entlastung der AS Maschen als nicht zielführend zu bezeichnen ist.

Diese Aussage reicht mir nicht! Mir fehlt eine detaillierte Begründung! Ich kann nicht nachvollziehen, warum eine Autobahnzufahrt in Stelle keine Entlastungswirkung hat!

Ich verstehe ebenso nicht, warum der Verkehr erst über die Kreisstraße nach Maschen geführt wird um dann auf die A 39 geführt zu werden. Ziel muss es aus meiner Sicht sein, den Verkehr so schnell wie möglich auf die A 39 zu verlagern. Zunächst bringt es Vorteile für die Betriebe und die Fahrer der LKW`s. In der Folge entsteht eine Entlastung auf der Kreisstraße und damit der Menschen, die dort fahren und leben. Auch aus Gerechtigkeitsgründen halte ich eine Anbindung in Stelle für sinnvoll. Aus meiner Sicht ist es sinnvoll viele Menschen moderat zu belasten und nicht einen kleinen Teil extrem zu belasten.

Im Übrigen fehlt mir zu dem Punkt der Belastung der Menschen eine detaillierte Schallimmissionsberechnung die ausweist, welchen Schallwerten die Menschen in Maschen bereits heute ausgesetzt sind und wie sich diese Berechnung durch die Zunahme der Verkehre verändern. Hier muss dringend nachgearbeitet werden.

Ich werde mich konsequent für eine Realisierung einer Autobahnanbindung in Stelle einsetzten!